Israelischer Dirigent Omer Meir Wellber in „MADAME“: „Fake-Toleranz führt zu Extremismus“

6. Juni 2018 – Omer Meir Wellber ist in Israel geboren und lebt heute in Luxemburg. Für seine Arbeit ist er weltweit unterwegs. An den ganz großen Opernhäusern wie der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper oder La Fenice in Venedig hat er bereits dirigiert. Seit diesem Jahr ist er der erste Gastdirigent der Semperoper Dresden. In MADAME (EVT 6.6.) spricht der Dirigent über Fake-Toleranz und Pegida.

Temporär wohnt Wellber in Dresden, hat eine Wohnung direkt am Dresdner Altmarkt. Hier wird er oft Zeuge der montäglichen Pegida-Demos. Eine Thematik, die ihn als Israeli sehr beschäftigt. „Das Problem sind nicht die Pegida-Leute“, glaubt er, „sondern die schweigende Masse an Sympathisanten. Um die muss sich die Politik kümmern. Das darf man nicht abtun. Diese Leute haben Angst. Aber sie müssen immer so tun, als seien sie tolerant gegenüber allen Einwanderern, weil man das von euch Deutschen erwartet.“ Das entschuldigende Verhalten gegenüber Menschen, die hier Gast sind, kann er nicht verstehen. „Damit sollte Schluss sein. Wer Gast ist, muss sich an die Regeln des Landes halten“, so Wellbers Meinung. Und weiter: „Diese Fake-Toleranz führt zu Extremismus. Man toleriert so lange das Verhalten und auch Fehlverhalten von Menschen – weil es political correct ist – bis einem der Kragen platzt.“

Der Dirigent selbst möchte nicht zur schweigenden Mehrheit zählen, sondern selbst aktiv werden. „Ich habe mir dazu was überlegt das ich mit der Stadt besprechen möchte. Vielleicht können wir so etwas Gutes erreichen“, so Wellber geheimnisvoll.

Hinweis an die Redaktionen:

Der vollständige Bericht erscheint in der aktuellen Ausgabe von MADAME (Nr. 7/2018, EVT 06.06.). Auszüge sind bei Nennung der Quelle MADAME zur Veröffentlichung frei. 

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