Verqueerte Welt! Jetzt in COSMOPOLITAN: Der Genderqueer-Report

10. Mai 2018 – Transsexuell, genderfluid, androgyn: Die Zweiteilung der Gesellschaft in Mann und Frau scheint überholt. Bis Ende 2018 soll ein drittes Geschlecht ins Geburtenregister eingetragen werden. „Divers“, „inter“ oder „anderes“ werden diskutiert und könnten in naher Zukunft in den Pässen von Menschen stehen, die biologisch nicht eindeutig Mann oder Frau sind. Menschen, die sich in keine dieser zwei Geschlechterkategorien einordnen lassen, stoßen trotzdem noch oft auf Hass und Unverständnis. Dieser Hass basiert häufig auf Unwissenheit. COSMOPOLITAN (EVT 09.05.) erläutert im Gender-Lexikon die wichtigsten Begrifflichkeiten und fordert: mehr Offenheit!

Aufklärung für mehr Offenheit

„Mit unserem Trendreport wollen wir für mehr Offenheit und Anerkennung des Dritten Geschlechts in der Gesellschaft sorgen“, so Anja Delastik, Chefredakteurin COSMOPOLITAN. „Aufklärung ist ein unausweichlicher Schritt für mehr Verständnis und Akzeptanz. Es ist höchste Zeit, dass unsere Gesellschaft auch die Geschlechterrollen anerkennt, die sich abseits der „Norm“ befinden: Nicht Mann, nicht Frau, sondern irgendwo dazwischen – queer eben. Denn die Welt lässt sich schon lange nicht mehr in schwarz oder weiß einordnen.“

Geschlecht ist zu fünfzig Prozent Kopfsache

„Jeder sortiert Menschen gern in männlich oder weiblich ein, aber auch in reich oder arm, vertrauenswürdig oder nicht, um sich innerhalb eines dichten, komplexen Alltags orientieren zu können“, so Soziologieprofessorin Paula-Irene Villa von der LMU München. Doch diese Einordnung nach angeborenem Geschlecht sei sowieso falsch, so Villa. „Die Geschlechtsidentität besteht aus dem biologischen Geschlecht – dem Englischen ‚sex‘ – und aus dem durch soziale Prozesse geformten Geschlecht – im Englischen ‚gender‘. Und zwar zu gleichen Teilen.“ Das Geschlecht ist somit zu fünfzig Prozent Kopfsache.

2,5 Millionen Deutsche sehen sich nicht in den Kategorien Mann oder Frau repräsentiert, sie haben ein nicht-binäres Geschlecht. COSMOPOLITAN erläutert drei wichtige Unterkategorien im Gender-Lexikon:

• Genderfluid: Die Geschlechtsidentität wechselt sich, der Übergang ist „fließend“.

• Androgyn: Androgyne Menschen empfinden sich als Mischung aus männlich und weiblich. Ein anderer Begriff dafür ist „gemischt-geschlechtlich“.

• Agender: Der Begriff bedeutet so viel wie „geschlechterlos“. Für Manche bedeutet dies, dass sie einfach gar keine Geschlechtsidentität haben, andere empfinden sich als geschlechtsneutral.

Alles über den feinen Unterschied zwischen Transgender, Transsexuell, Transmann, Transfrau und Trans erfahren Leserinnen, Leser und Co. in der aktuellen COSMOPOLITAN.

Hinweis für Redaktionen: 

Der vollständige Beitrag erscheint in der neuen COSMOPOLITAN (EVT 09. Mai). Auszüge sind bei Nennung der Quelle „COSMOPOLITAN“ zur Veröffentlichung frei. 

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