Jetzt in „MADAME“: Kunstexpertin Sheila Scott über Dos & Don‘ts beim Kunsthandel und Anfänger-Tipps für Auktionsneulinge

9. Mai 2018 – Wenn sich jemand in der Branche auskennt, dann sie: Seit 14 Jahren arbeitet Kunstliebhaberin Sheila Scott für das traditionsreiche Münchner Auktionshaus Karl & Faber, heute als Mitglied der Geschäftsleitung. Mit MADAME (EVT 09.05.) spricht sie über die Dos & Don’ts beim Kauf eines Kunstwerkes und gibt Tipps für Auktionsneulinge.

Sie liebt ihren Job und beschreibt ihn wie folgt: „Als guter Auktionator muss man den Saal unter Kontrolle haben, ein Gefühl für die Stimmung der Bieter entwickeln, für ihre Körpersprache und Mimik.“ Die Expertin führt weiter aus: „So eine Auktion ist wie ein Spiel, bei dem mehrere Kandidaten gewinnen wollen, und dieses Spiel dirigieren wir.“  

Die wichtigste Regel von Sheila Scott vor dem Kauf eines Kunstwerkes ist sehr simpel: „Kunst sollte man aus Begeisterung kaufen. Ich würde mir dir Frage stellen: Will ich das Werk zehn Jahre behalten? Um Wertverluste zu vermeiden, würde ich außerdem lieber eine typische kleine Arbeit eines großen Namen kaufen als andersherum, das bietet international bessere Chancen auf Werterhalt.“ Eine wichtige Rolle spielt auch der Wiedererkennungswert des Künstlers. „Ein Künstler, den Sie immer wiedererkennen, wird höher gehandelt als einer, der immer anders gemalt hat. Wenn Sie ein untypisches Werk kaufen, werden die wenigsten Experten sagen: Oh, wie interessant. Vor allem im Bereich der modernen Kunst wollen Sammler die typische, unverwechselbare Handschrift“, rät die Kunsthändlerin.  

Drei Anfänger-Tipps für Auktionsneulinge

Ist die Entscheidung, ein Bild zu kaufen, einmal gefallen, kann der Gedanke an die erste Auktion einschüchtern. Sheila Scotts hält die drei wichtigsten Tipps für Anfänger parat:

„Erstens: Schauen Sie sich vorher in Ruhe im Haus, Katalog oder online die zu versteigernden Werke an. Zweitens: Rufen Sie vorher im Haus an und lassen Sie sich beraten. Ein seriöses Auktionshaus wird Ihnen sagen können, welchen Preis man in etwa erwartet. Unter Vorbehalt natürlich: Erst der Tag der Auktion ist der Tag der Wahrheit. Drittens: Legen Sie unbedingt eine finanzielle Schmerzgrenze im Kopf fest und halten Sie sich daran! Man wird in einer Auktion sonst schnell vom Adrenalin mitgerissen. Auktionspreise sind meist sehr viel günstiger als Galeriepreise. Aber: Wenn jemand mitbietet und Sie nicht loslassen können, wird es sehr teuer.“

Hinweis an die Redaktionen:

Der vollständige Bericht erscheint in der aktuellen Ausgabe von MADAME (Nr. 6/2018, EVT 09.05.). Auszüge sind bei Nennung der Quelle MADAME zur Veröffentlichung frei. 

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