Schauspieler Benjamin Piwko (38) exklusiv in closer: „Wenn es zwischen uns auf der Tanzfläche knistert, machen wir einen guten Job“

Hamburg, 29. März 2019 — Premiere bei „Let’s Dance“: Der erste gehörlose Kandidat Benjamin Piwko begeistert Jury und Publikum zugleich. Der Schauspieler („Tatort“) und Sportler, der mit fünf Jahren mit Kampfkunst begann und eine Kampfsportschule führt, möchte zeigen, dass man Musik nicht unbedingt hören muss, um dazu tanzen zu können. Im Gespräch mit CLOSER (EVT. 27.03.) spricht der 38-Jährige exklusiv über sein Privatleben, und wie er trotz Gehörlosigkeit die Teilnahme bei „Let’s Dance“ meistert.

Wenn er freitagabends mit seiner Tanzpartnerin Isabel Edvardsson (36) über das Parkett wirbelt, spürt Benjamin Pinkow, der als Baby durch einen Behandlungsfehler sein Gehör verlor, von den Vibrationen im Studio nichts. „Den Takt erkenne ich an Isabels Bewegungen“, weiß er sich zu helfen. Seine Frau, die im Moment noch in Amerika lebt, ist sein größter Fan: „Sie ist sehr stolz auf mich, schaut sich alle Folgen online an mit unseren Freunden in den USA. Wir facetimen mehrfach täglich, und ich schicke ihr Videos.“ Er fügt freudig hinzu: „Derzeit ist sie ja noch dort, aber sie kommt bald nach Deutschland, um mich anzufeuern.“
Eifersucht gibt es bei dem Ehepaar nicht: „Nein, wir unterstützen uns gegenseitig, und es ist ja alles nur Show. Auch als Schauspieler komme ich Frauen manchmal sehr nah – das gehört zum Beruf dazu.“ Und ergänzt ganz gelassen: „Wenn es zwischen uns auf der Tanzfläche knistert, machen wir einen guten Job. Außerdem ist Isabel glücklich verheiratet und hat einen kleinen Sohn.“

Mit seinem Schicksal hat sich der Sportler abgefunden: „Es wäre gelogen zu sagen, dass es mich nie stört. Natürlich frage ich mich manchmal: Was ist eigentlich Musik? Aber es bringt ja nichts, darüber nachzudenken. Ich habe das akzeptiert und bin sehr glücklich.“
Obwohl er die Musik nicht hören kann, sieht er sich nicht im Nachteil gegenüber den anderen Kandidaten: „Ich kann zwar nicht hören, dafür umso besser sehen und Menschen „scannen“ und einschätzen. Wer sagt, ich sei behindert, spinnt. Ich habe eher eine Art Superpower! Ich hoffe, ich komme bei „Let’s Dance“ weit – mir ist es wichtig zu zeigen, dass alles möglich ist.“


Hinweis an die Redaktionen:
Der vollständige Bericht erscheint in der aktuellen Ausgabe von CLOSER (Nr. 14/2019, EVT 27.03.). Auszüge sind bei Nennung der Quelle CLOSER zur Veröffentlichung frei. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktion CLOSER, Angela Meier-Jakobsen, Telefon: 040/3019-2550.

 

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