Schauspielerin Marianne Sägebrecht (73) in „Meins“: „Ich brauche keinen Sex um mich lebendig zu fühlen“

18. September 2018 – Zum dritten Mal spielt Marianne Sägebrecht die warmherzige Beda im Kinofilm „Pettersson und Findus“ (jetzt im Kino). Im Gespräch mit Meins (EVT 19.9.) spricht die sympathische Urbayerin über Körperlichkeit und Frauenbilder. 

Was sich für Marianne Sägebrecht im Alter verändert hat, ist, wie sie die Liebe lebt. „Eher als Seelenverschmelzung ohne Körperlichkeit“, beschreibt sie. „Sex darf kein Muss sein. Es ist anmaßend, das zu sagen. Die Leidenschaft für einen Menschen muss nicht körperlich gelebt werden. Ich brauche im Alter keinen Sex ohne Liebesbeziehung, um mich lebendig zu fühlen.“ In ihrem Freundeskreis habe sie einige tolle Männer – aber da sei alles rein platonisch.

Marianne Sägebrecht ist eine leidenschaftliche Genießerin: „Ich bin ein runder Mensch, bewusst heiter und püttnisch. Und ich kann sehr gut kochen!“ Mit ihrem Körper ist die Schauspielerin vollkommen im Reinen. „Ich sage immer: Man soll nicht gegen seinen Typus angehen. Es gibt Gazellen, Athletinnen und die Putten wie mich.“ Ihre Rundungen hat die Bayerin nie als Bürde empfunden. „Ich liebe meinen Busen!“

Mit Low-Carb-Diäten kann die Schauspielerin wenig anfangen: „Wenn ich so dünne Frauen sehe, die sich immer kasteien und die schönsten Sachen auf ihrem Teller mit der Gabel von links nach rechts schieben, finde ich das furchtbar“, sagt sie. „Die lassen Kohlenhydrate weg, Fette wie Öle – dabei ist das so wichtig!“

Über andere Frauen würde Marianne Sägebrecht dennoch nicht lästern. „Frauen, die über andere Frauen schlecht sprechen, entbehren etwas tief im Herzen – das lässt sie keine Großzügigkeit empfinden. Neid ist eine offene Wunde. Wir Frauen sollten uns gegenseitig ehren und loben!“, findet die Schauspielerin.

Dazu gibt es auch allen Grund, hat sich doch das gesellschaftliche Frauenbild stark geändert, findet Marianne Sägebrecht. „Frauen nehmen sich heute alles, was sie wollen. Gut so! Warum soll eine ältere Frau nicht einen jüngeren Liebhaber haben?“ Weiter freut sich die Bayerin: „Mit den Wechseljahren dreht sich die Natur zu unseren Gunsten: Frauen fühlen sich toll und stark – und die Männer suchen unseren Schutz. Ob wir bei unseren Partnern bleiben, entscheiden heute wir Frauen.“

Hinweis für Redaktionen:

Der vollständige Bericht erscheint in der aktuellen Ausgabe von Meins (EVT 19.9.). Auszüge sind bei Nennung der Quelle Meins zur Veröffentlichung frei.

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