Morddrohungen gegen die Geissens – Das Paar exklusiv in „inTouch“: „Ich würde nicht mehr vor die Tür gehen“

Hamburg, 18. April 2018 – Morddrohungen gegen Carmen Geiss: Nachdem die Proll-Rapper Farid Bang (31) und Kollegah (33) trotz frauenfeindlicher und antisemitischer Texte mit dem Echo ausgezeichnet wurde, macht die TV-Queen ihrem Unmut im Netz Luft. Jetzt wird sie von einigen Fans der Rapper bedroht. Einer der Internet-Pöbler hat sich inzwischen entschuldigt – und Carmen nahm die Entschuldigung an. Dennoch bleiben etliche Hasskommentare auf ihren Kanälen bestehen. Exklusiv in InTouch (EVT 19.04) erzählen sie und ihr Mann Robert (54), wie sie mit dieser gefährlichen Situation umgehen.

„Als Mutter von Teenie-Kids fühle ich mich in der Verantwortung, anderen Eltern und deren Kindern die Augen zu öffnen. Diese Texte machen Jugendliche aggressiv und schüren Hass. Da muss man sich nur mal die Fäkalien-Sprache anschauen – unmöglich, so was“, erklärt Carmen Geiss ihr Verhalten. Neben viel Zuspruch erntet die Zweifach-Mama im Netz auch Drohungen, von „abstechen“ ist die Rede. Doch Carmen lässt sich nicht einschüchtern. Sie veröffentlicht die Nachrichten – und mehr noch: „Ich habe bei der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet. Ich lasse mich von den Anhängern dieser sogenannten Musiker nicht anfeinden!“ Aktuell sind die Geissens in ihrer Wahl-Heimat Monaco, aber auch dort fühlen sie sich nicht sicher. „Bei solchen Menschen weiß man nie. In Deutschland würde ich jetzt nicht mehr vor die Tür gehen. Hier haben wir Personenschützer.“ 

Ihr Posting bereut sie trotzdem nicht. „Ich stehe zu meiner Meinung. Auch wenn viele ängstlich schweigen – vom Fehlverhalten der Echo-Veranstalter will ich gar nicht erst reden. Wie kann man solchen Rappern eine derartige Plattform bieten? Naja: peinlich! Da müsste sich auch die Regierung mal äußern“, fordert Carmen. 

Ihr Ehemann Robert unterstützt Carmen: „Was zu viel ist, ist zu viel. Wir haben in unserem Bekanntenkreis selbst einige Hip-Hopper, deren Musik wir gerne hören. Aber da wird keiner beleidigt, schon gar nicht wegen seiner Herkunft oder seines Glaubens. Das geht gar nicht.“

Hinweis an die Redaktionen:

Der vollständige Bericht erscheint in der aktuellen Ausgabe von InTouch (Nr. 17/2018, EVT 19.04.). Auszüge sind bei Nennung der Quelle InTouch zur Veröffentlichung frei. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktion InTouch, Alexandra Siemen, Telefon: 040/3019-4107. 

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